Laut eines Artikels im Deutschen Ärzteblatt vom Januar dieses Jahres sprachen sich gemäß einer Umfrage der Hanse-Merkur-Krankenversicherung 71 Prozent der Befragten dafür aus, gesundheitliches Wissen bereits frühzeitig in der Schule zu vermitteln.
Durch den neuen Lehrplan, der an den Wirtschaftsschulen gilt, haben unsere Schülerinnen und Schüler seit dem Schuljahr 2025/2026 nun die Chance, sich dieses Wissen im Wahlmodul Gesundheit anzueignen. Der Lehrplan beinhaltet auch einen Lernbereich, der es den Mädchen und Jungen ermöglichen soll, berufliche Möglichkeiten im Bereich Gesundheit zu entdecken und entsprechende Unternehmen zu besuchen.
Da passte es gut, dass die Schule den Kontakt zur Marianne-Rosenbaum-Schule in Mitterfels hergestellt hatte, die zur Staatlichen Berufsschule III in Straubing gehört. Die Berufsfachschule bietet neben anderen Fachrichtungen auch den Bereich Ernährung und Versorgung, Kinderpflege und Sozialpflege an, welche uns im Rahmen unseres Gesundheitsmoduls besonders interessierten.
Wir freuten uns sehr, Frau Oberstudienrätin Zeiss-Green, Lehrerin für Sozialpädagogik und Sozialkunde und Beratungslehrerin, in unser Schule begrüßen zu dürfen.
Frau Zeiss-Green, die durch ihre sympathische und zugewandte Arte die Schülerinnen und Schüler sofort für sich einnahm, erklärte, dass die Marianne-Rosenbaum-Schule eine Vollzeitschule sei, deren besonderer Fokus auf der persönlichen Entwicklung der Schüler und deren sozialen Kompetenzen liege.
Begeistert zeigte sie sich, dass die Klasse auf ihre Frage, was man für einen Beruf besonders in den Bereichen Kinderpflege und Sozialpflege mitbringen müsse, auf Anhieb eine ganze Reihe von Voraussetzungen nannte: Empathie, Teamfähigkeit, Respekt, Toleranz, Durchhaltevermögen, Verantwortungsbewusstsein und viele weitere Punkte kamen unmittelbar von den Jugendlichen. Beeindruckend, wie gut sich die Schülerinnen und Schüler in die Erfordernisse dieser Berufsfelder hineinversetzen konnten.
Die Möglichkeiten, die ein Abschluss als staatlich geprüfte Assistentin/ staatlich geprüfter Assistent für Ernährung und Versorgung, als staatlich geprüfte Sozialbetreuerin und Pflegefachhelferin/ staatlich geprüfter Sozialbetreuer und Pflegefachhelfer, etc. bieten, sind vielfältig und bieten gute berufliche Chancen beziehungsweise auch die weitere Schulbildung an der BOS.
Der Vortrag von Frau Zeiss-Green, die wirklich Begeisterung für die von ihr vorgestellten Berufsfelder zu wecken verstand, veranlasste dann auch zwei Schülerinnen gleich im Anschluss das Gespräch mit unserer Besucherin zu suchen und sich mit Informationsmaterial und Kontaktdaten einzudecken.
Übrigens: Namensgeberin der Schule ist die Filmemacherin und Künstlerin Marianne Rosenbaum (geb. 22.05.1940 Leitmeritz in Böhmen/ gest. 29.10.1999 in München), Max-Ophüls-Preisträgerin und Künstlerin, die ein monumentales Glasfenster in der Kirche St. Jakob geschaffen hat, ein Monument für das Lebensthema von Marianne Rosenbaum, der Sehnsucht nach Frieden.